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SO LEBEN WIR

KENIA: Sogar spülen
Bis vor nicht allzu langer Zeit war ich wegen meines Charakters eine schwierige Person. Ändern wollte ich mich nicht. Ich tat, was mir gefiel und hörte niemals auf meine Eltern. Diese wussten sich keinen Rat mehr. Als ich die T4U kennen lernte, kam es anders. Denn ich verstand, was lieben heißt und fand eine tiefe Beziehung zu Jesus.
Früher dachte ich, einige Arbeiten, wie zum Beispiel spülen, wären nur etwas für Frauen. Die Liebe gab mir einen anderen Blick, und ich begann selbst damit. Den Leuten in meiner Umgebung fiel die Veränderung auf. Ich hatte verstanden, dass ich in jedem Moment das verwirklichte, was Gott sich in seiner Liebe für mich ausgedacht hatte, wenn auch ich in der Liebe war.
Als meine kleine Schwester mit eineinhalb Jahren ins Krankenhaus musste, ging meine Mutter mit. Als Ältester blieb ich zu Hause, um mich um meine drei kleineren Geschwister zu kümmern. Das gab mir Gelegenheit Jesus zu sagen: „Dein Wille geschehe“.
Ich musste sehr früh aufstehen, um sie für die Schule zu richten. Dann war da noch die Hausarbeit: waschen, kochen, Tiere versorgen.
Das war alles nicht so einfach, aber mit der Hilfe von Jesus habe ich es geschafft. Unsere Nachbarn wunderten sich sehr. Keiner der Jungen aus der Nachbarschaft hätte dies getan, meinten sie.
Als meine Schwester aus der Klinik zurückkam, war es wie ein Fest in der Familie. Meine Mutter freute sich über alles, was ich getan hatte. Sie sagte, an meinem Handeln habe sie erkannt, wer die T4U sind. Mein Vater wollte mir ein Geschenk machen, weil er alles in Ordnung vorgefunden hatte. „Es stimmt wirklich“, sagte ich mir, „wenn wir lieben, reagiert der andere darauf und die Liebe wird gegenseitig.“

Anthony

 




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